Autogenes Training für Kinder - weitere Informationen

Unsere Zeit fordert uns alle mehr und mehr. Wachsendes Chaos und ein Überangebot an Bildern dringen über Fernsehen, Videos und Computerspiele bis in unseren häuslichen Bereich. Dazu kommen Streßfaktoren, wie Konsumdenken, Karrierestreben und Leistungsdruck, denen wir alle unterliegen, und die ihn starkem Maße auch familienfeindlich wirken. Diese von uns Erwachsenen erlebten Herausforderungen setzen auch unsere Kinder ständig unter Druck. Schulprobleme, Schlafstörungen, irrationale Ängste bis hin zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen können Folgen dieser stark negativen Beeinflussung sein.

Eine kindgerechte geistige, seelische und körperliche Entwicklung aber bedarf natürlicher Freiräume. Es liegt an uns, unseren Kindern diese Freiräume zu schaffen, ihnen Zeit und Ruhe zu gönnen. Nur dann, können sie ihre Fähigkeiten, sich auf die eigenen inneren Bilder, ihre eigenen Ordnungsstrukturen zu besinnen, bewahren, statt sich fremdbestimmte Bilder anzueignen.

Körper und Seele sind bei Kindern noch wesentlich enger miteinander verbunden als bei Erwachsenen. Die Übungen wirken ausgleichend und stabilisierend auf die kindliche Seele. Sie sind geeignet, leichtere gesundheitliche Störungen zu beheben oder zu mildern. Mit ihrer Hilfe kann das Gleichgewicht eines guten Körpergefühls von innerer Ruhe und Gelassenheit, die psychophysische Balance, hergestellt werden. Vor allem bei überaktiven, bei Kindern kann dieses Gleichgewicht nicht nur körperliche, sondern auch seelische Beruhigung bringen.

Autogenes Training vermindert eine meist unnötige Anspannung, die sich in bestimmten Symptomen äußert, wie z.B.:

  • Unruhe und Nervosität
  • wiederkehrende Angst- und Alpträume
  • Konzentrationsstörungen ( Sprunghaftigkeit, schnelles Abgelenktsein, Vergeßlichkeit, Fahrigkeit)
  • Schwierigkeiten beim Lernen in der Schule
  • Verdauungsstörungen ( Durchfall oder Verstopfung) bei seelischer Belastung

Der Kurs Autogenes Training für Kinder besteht aus einem Bewegungsteil (Anspannung), darauffolgend eine Phase der Ruhe und Entspannung (Einübung der Formeln mit Hilfe von Märchen- und Phantasiereisen) und abschließend einem Gespräch über das Erlebte bzw. Verinnerlichung durch malen.